Profil - Geschichte - Organisation
Die Ursprünge der Hochschule für Musik und Theater Hannover (HMTH) gehen zurück auf die Landesmusikschule und die Hannoversche Schauspielschule, die beide bereits im 19. Jahrhundert gegründet wurden. 1950 wurde aus ihnen die Akademie für Musik und Theater, 1973 wurde das Land Niedersachsen Träger der HMTH. 1978 erhielt die Hochschule für Musik und Theater den Status einer künstlerisch-wissenschaftlichen Hochschule mit Promotions- und Habilitationsrecht.
Als einzige Musikhochschule in Niedersachsen nimmt die Hochschule eine Sonderstellung sowohl in der Wissenschafts- als auch in der Kulturlandschaft des Landes ein.
Die Hochschule für Musik und Theater Hannover bildet in über 30 Studiengängen Musiker/innen, Schauspieler/innen, Musiklehrer/innen sowie Musik- und Medienwissenschaftler/innen erfolgreich bis zur Soloklasse/Promotion aus. Etwa 1400 Studierende aus der ganzen Welt werden hier von 350 Lehrenden, darunter zahlreiche international bekannte Persönlichkeiten aus Kunst, Pädagogik und Wissenschaft, unterrichtet und gefördert. Im Rahmen von Meisterkursen, Vorlesungsreihen und Seminaren sind regelmäßig nationale und internationale Größen ihres Fachs zu Gast an der Hochschule und ergänzen sinnvoll die Ausbildung der Studierenden.
Mit dem popinstitut hannover, dem Institut für neue Musik, dem Studienzentrum Weltmusik und dem Europäischen Zentrum für Jüdische Musik, sowie den forschungsstarken Instituten für Musik und Gender, für Musikphysiologie und Musiker-Medizin, für Musikpädagogische Forschung und für Journalistik und Kommunikationsforschung versammelt die Hochschule außergewöhnliche Einrichtungen unter ihrem Dach. Durch viele verbindende künstlerisch-wissenschaftliche Projekte wird hier Interdisziplinarität in allen Bereich kontinuierlich praktiziert.
Inhaltlich steht die Hochschule mit ihren Lehrenden und Studierenden im steten Austausch mit der Stadt und ihren Kultur-, Medien- und Wirtschaftseinheiten und begreift sich als aktiver Teil der Stadtkultur. Kooperationen mit den Hannoveraner Theater- und Opernhäusern, dem NDR, regionalen Veranstaltern sowie Wissenschafts- und Medieninstituten zeugen davon.
Das Hauptgebäude der HMTH am Emmichplatz wurde 1972 nach Planung des Architekten Rolf Ramcke im Herzen der Landeshauptstadt Hannover direkt an dem Stadtwald Eilenriede eigens für den Zweck einer künstlerischen Hochschule errichtet. Inzwischen verteilen sich Institute und Studierende der Hochschule an verschiedenen Standorten der Stadt – von der Oststadt bis zum Expogelände.
Hannover ist mit rund einer halben Millionen Einwohner/innen eine attraktive Stadt mit idealer Verkehrsinfrastruktur, kontrastreichem Stadtbild zwischen Großstadtflair und grüner Landschaft und reichhaltigem und bezahlbarem Wohn- und Freizeitprogramm.
Mit sieben Hochschulen und rund 36.000 Studierenden ist die Stadt außerdem ein bedeutender Wissenschaftsstandort. Wer hier studieren, forschen, sich künstlerisch entwickeln will, findet ein reiches Ausbildungsspektrum und eine Vielfalt an Kultur- und Bildungseinrichtungen in einer Stadt, die beste Rahmenbedingungen für Kreativität und Innovationen bietet.
Zuletzt bearbeitet: 30.03.2010
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